Aktuelle Projekte im Überblick

Die Freunde Anna Dengel unterstützen unterschiedliche Projekte der Missionsärztlichen Schwestern in verschiedenen Ländern dieser Welt. Manchmal einmalig, wie etwa in Notfällen nach Naturkatastrophen. Vielfach erfolgt die Unterstützung für Einrichtungen der Schwestern wie Spitäler oder Sozialzentren jedoch in regelmäßiger Form. Hier finden sich einige der Projekte mit detaillierteren Beschreibungen dazu.

Das Krankenhaus Attat in Äthiopien

Es ist das letzte von Anna Dengel noch selbst gegründete Spital. 1969 nahm das Krankenhaus mit einfachsten Mitteln seinen Betrieb auf. Heute bietet es medizinische Hilfe für rund eine Millionen Menschen in der Region. Um den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten, sind die Missionsärztlichen Schwestern auf Spendengelder angewiesen.

Ganzheitliches Gesundheitszentrum im indischen Pune

Anna Dengel hatte einst das auf einem Hügel mitten in der Stadt Pune im indischen Bundesstaat Maharashtra gelegene Areal gekauft. Ihr Traum war des schon damals, hier ein ganzheitliches Gesundheitszentrum zu errichten. Im Jahr 2019 wird dies nun tatsächlich Wirklichkeit.

Dalits-Gemeinschaften stärken im indischen Hajipur

Die hinduistischen Dalits zählen im weiterhin real existierenden indischen Kastensystem zur Gruppe der "Unberührbaren" - der untersten Stufe - die bis heute gerade  in den ländlichen Gebieten diskriminiert werden. Schon  seit 2001 bemühen sich die Missionsärztlichen Schwestern (MMS), die Lebensumstände von Dalit-Familien in der Region um die Stadt Hajipur im nordindischen Bundesstaat Bihar - einem ärmsten in ganz Indien - zu verbessern. Zuerst stand die Organisation von Frauen in verschiedenen Selbsthilfegruppen im Mittelpunkt, mittlerweile wurde das Programm auf Kinder und Jugendliche ausgeweitet - und auch Männer werden verstärkt eingebunden.

Gesünder leben - Hilfe für Frauen im indischen Distrikt Hazaribag

Die Verbesserung der Gesundheit und des Lebensunterhalts von Frauen - das ist das Anliegen jenes Projektes der Missionsärztlichen Schwestern im nordindischen Distrikt Hazaribag. Im einstigen "Garten der tausend Bäume", wie die Region Hazaribag früher auch genannt wurde, sind die Überlebensmöglichkeiten für die ansässige indigene Bevölkerung (Adivasi) stark geschwunden. Eigene Gesundheitsstationen wurden aufgebaut, aktuell wird speziell Frauen über Selbsthilfegruppen Wissen über den Bio-Landbau vermittelt.