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Holzstatue von Anna Dengel

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    Entstehung - kleine Vereinshistorie

      Anfänge in Ghana und Indien

      Im Sommer 2011 traf der Tiroler Reinhard Heiserer in Ghana auf Missionsärztliche Schwestern. Als Geschäftsführer von ‘Jugend Eine Welt‘ war er auf dort Projektreise unterwegs. Beeindruckt vom Wirken der Missionsärztlichen Schwestern im sozialen, medizinischen und ökologischen Bereich kam Heiserer mit den Schwestern ins Gespräch. Anna Dengel war ihm von klein auf ein Begriff, stammte er doch ebenso wie Anna Dengel aus dem Tiroler Außerfern. Man blieb in Kontakt und über ‘Jugend Eine Welt‘ konnten erste Projekte der Missionsärztlichen Schwestern in Ghana unterstützt werden.

      Später lernte Heiserer auch in Indien die Arbeit der Schwestern direkt kennen. Hier stieß er sogar auf einige Schwestern, die ihre Ordensgründerin noch persönlich gekannt hatten und ihre private Post mit der Gründerin wie einen kleinen Schatz hüteten. Erste Schwestern wurden zu Vortragsabenden nach Tirol eingeladen und Heiserer lernte im laufe der Jahre weitere Schwestern auch aus Europa und anderen Ländern kennen.

      „Was Anna Dengel weltweit aufgebaut und ins Rollen gebracht hat ist unglaublich beeindruckend. Aber während sie in den 1960er und 70er Jahren auch aufgrund einiger wichtiger Auszeichnungen (Tiroler Ehrenring, Goldenes Verdienstkreuz etc.) den Menschen in Österreich noch ein Begriff war, ist sie - insbesondere jüngeren Leuten - heute leider nur noch wenigen bekannt.“

      Für Heiserer war schnell klar, dass nur ein eigener Verein diese große Tiroler Persönlichkeit und die von ihr gegründeten Missionsärztlichen Schwestern durch verstärkte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit wieder verstärkt ins Bewusstsein rücken und so ihr Erbe für die Zukunft lebendig halten kann. Eine Aufgabe, die auch deshalb wichtig ist, weil die Missionsärztlichen Schwestern nie in Österreich eine Niederlassung gründeten und derzeit nur eine Österreicherin Mitglied in der Gemeinschaft ist. Die Ausstrahlung der Gemeinschaft in die Heimat ihrer Gründerin ist damit nur sehr punktuell. Reinhard Heiserer schließt sich daher dem Wunsch Anna Dengels an, der Orden möge eine auch im Heimatland seiner Gründerin eine Niederlassung gründen.