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Holzstatue von Anna Dengel

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    Zum 125. Geburtstag von Anna Dengel
      02.03.2017 - Anlässlich des 125. Geburtstages von Anna Dengel berichtete die Tiroler Tageszeitung über die Spende des Lions Club Reutte an das letzte von Anna Dengel selbst gegründete Krankenhaus in Äthiopien. Download


      Mission: Heilung ist möglich

        Unter diesem Titel erschien Anfang September 2015 auf der Internetseite des Bistum Essen in Deutschland ein Artikel über 90 Jahre Missionsärztliche Schwestern. Download


        35. Todestag der Tiroler Ordensgründerin Anna Dengel

          Ordensfrau und Ärztin aus dem Außerfern war mit Gründung der "Missionsärztlichen Schwestern" 1925 Pionierin in der Katholischen Kirche - Heute 660 Schwestern des Ordens in 23 Ländern

          13.04.2015
          Wien, 13.04.2015 (KAP) Vor 90 Jahren wurden der Orden der "Missionsärztlichen Schwestern" gegründet - von einer Österreicherin, deren Todestag sich am 17. April zum 35. Mal jährt: Anna Dengel (1892-1980). Die aus Steeg im Lechtal (Tiroler Außerfern) stammende Ärztin und Ordensfrau gilt als eine der streitbarsten Kirchenfrauen des 20. Jahrhunderts. Sie erkämpfte die kirchliche Zulassung von Ordensfrauen zu medizinischen Diensten und gründete mit ihrer Gemeinschaft zahlreiche Spitäler in Asien, Amerika und Afrika. Dengels Orden, dessen Generalat in London ist, hat heute 660 weibliche Mitglieder in 23 Ländern - darunter eine Österreicherin, die in Deutschland tätig ist. Anna Dengel wurde am 16. März 1892 als Älteste von neun Kindern im Lechtaler Dorf Steeg geboren. Sie besuchte nach dem frühen Tod der Mutter die Pensionatsschule der Heimsuchungsschwestern in Hall und war dann in Tirol als Schullehrerin sowie in Lyon als Deutschlehrerin tätig. Ihrem Kindheitswunsch, als Krankenpflegerin in Missionsgebieten tätig zu sein, kam sie durch die schottische Ärztin Agnes Mc Laren näher, die ihr zu einem Medizinstudium im irischen Cork für eine anschließende Tätigkeit in Indien verhalf. Als einzige Ausländerin in ihrem Semester startete Dengel direkt vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs das Studium, das sie mit verschiedenen Arbeiten finanzierte und 1919 abschloss. Ein Jahr später begann Dengel ihre Tätigkeit als Frauenärztin in Rawalpindi im damaligen Britisch-Indien (heute Pakistan). Ärztinnen waren in dieser Gegend rar, worunter Frauen besonders litten, da sie sich aufgrund religiöser und kultureller Bräuche keinem Mann außerhalb der Familie zeigen durften und folglich nicht zum Arzt gehen konnten. Innerlich und äußerlich vom Totaleinsatz völlig erschöpft, reifte in Anna Dengel einige Jahre später bei einem Heimaturlaub in Tirol und Exzerzitien in Rom der Wunsch, eine religiöse Gemeinschaft zu gründen und somit Mitstreiterinnen zu finden; der Eintritt in einen bestehenden Orden kam für sie wegen des seit 1215 bestehenden kirchenrechtlichen Verbotes für Ordensfrauen, auf dem Gebiet der Geburtshilfe u.a. auch als Hebammen tätig zu sein, nicht in Frage.

          Lehrerin für Mutter Teresa

          Der Bischof der US-Diözese Baltimore war es schließlich, der Dengels Konstitutionen für eine Gemeinschaft genehmigte, die die Österreicherin am 30. September 1925 gemeinsam mit mit einer Ärztin und zwei Krankenschwestern gründete. Um medizinisch tätig sein zu dürfen, beschränkten sich die Frauen vorläufig auf die Bildung einer "frommen Gesellschaft" ohne öffentliche Gelübde, Dengel machte sich jedoch bei Kardinälen, Bischöfen und Missionaren für eine Neuformulierung der veralteten Regelung im Kirchenrecht. Dies gelang 1936 durch eine päpstliche Instruktion, woraufhin Dengel und ihre Gefährtinnen am 1941 die Ewigen Gelübde ablegen konnten. Die Gemeinschaft wirkte binnen weniger Jahre in Spitälern und Krankenschwesternschulen ganz Indiens - auch Mutter Teresa war Schülerin der Missionsärztlichen Schwestern in deren Niederlasung in Patna - und nach Ende des Zweiten Weltkriegs auch in Indonesien, auf den Philippinen sowie in Afrika und Südamerika. Zum Zeitpunkt der Neuorientierung des Ordens beim Reformkapitel von 1967 verzeichneten die "Missionsärztlichen Schwestern" 728 Mitglieder und 37 Institutionen, darunter neun in Indien, je vier in Pakistan und Indonesien, insgesamt zehn in sieben Ländern Afrikas, drei in Lateinamerika und je eine Einrichtung in Burma, Vietnam und auf den Philippinen. Die heute weltweit 660 Mitglieder des Ordens leben in kleinen Gemeinschaften. Anders als zur Gründungszeit betont man heute eine ganzheitliche Sicht von Gesundheit und Heilung, zudem reichen die Tätigkeiten von seelsorglicher Wegbegleitung über Jugendarbeit, Kranken-, Alten- und Gefängnisseelsorge bis hin zu Projekten für AIDS-Kranke und AIDS-Waisen.

          Ehren und Erbe

          Dengel, die 1973 die Leitung der "Missionsärztlichen Schwestern" zurückgelegt hatte, erlitt drei Jahre später einen Schlaganfall und blieb von da an teilweise gelähmt. Sie starb am 17. April 1980 und wurde auf dem deutschen Friedhof Campo Santo Teutonico im Vatikan begraben. Noch zu Lebzeiten wurde sie für ihr Werk vielfach gewürdigt - darunter etwa mit dem Ehrendoktorat verschiedener Universitäten, der Ehrenmitgliedschaft der Katholischen Ärztegilde Österreichs oder der Internationalen Chirurgenvereinigung Chicago als erste Frau sowie dem Ehrenring des Landes Tirol und dem großen goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich. Ein Seligsprechungsprozess für sie ist derzeit im Laufen. In Österreich wird Dengels Erbe heute vom "Verein Freunde Anna Dengel" weitergetragen und gesammelt, durch Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, durch finanzielle Unterstützung der Projekte des Ordens sowie durch Einsatz für die Errichtung einer Niederlassung der Gemeinschaft im Geburtsland seiner Gründerin. Eine erste deutschsprachige Biografie der Ordensgründerin aus dem Außerfern wurde im Vorjahr von der österreichischen Publizistin Ingeborg Schödl veröffentlicht ("Anna Dengel - Das Unmögliche wagen"). (Infos: www.missionsaerztliche-schwestern.org, www.freundeannadengel.at)


          Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/69117.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.


          16. November 2014 Tiroler Sonntag

            Aus edlem Holze ...

            geschnitzt ist die Statue, die die junge Tiroler Künstlerin Sandra Brugger von Anna Dengel angefertigt hat. Der Tiroler Sonntag stellt das Lebenswerk Anna Dengels und die Statue von ihr vor. Erhältlich ist sie beim Verein 'Freunde Anna Dengel'.
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            16. November 2014 Vorarlberger Sonntagsblatt

              Feuer und Flamme...

              Dieses Zitat Anna Dengels greift das Vorarlberger Sonntagsblatt im November 2014 auf mit einem Artikel über die Anna Dengel-Statue.
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              Oktober 2014 Granatapfel

                Die beeindruckende Biografie...

                der Ärztin und ORdensgründerin Anna Dengel stellt der Granatapfel in der Ausgabe Oktober 2014 vor.
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                Mai 2014 miteinander

                  "Eine mutige Frau ...

                  ...und ein überholtes Kirchenverbot" - so tituliert "miteinander", die Zeitschrift des Canisiuswerkes, im Mai 2014 einen Artikel über den Konflikt Anna Dengels, die als Ärztin die Not der Frauen in Indien sah, als Missionarin aber mit krichenrechtlichen Vorschriften zu kämpfen hatte.
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                  16. Mai 2014 "Sonntag"

                    Diese Ordensfrau wagte das Unmögliche

                    Der Wiener 'Sonntag', Zeitung der Erzdiözese Wien, führte ein Interview mit der Autorin Prof. Ingeborg Schödl über die faszinierende und willensstarke Tiroler Ärztin und Ordensgründerin.
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                    16. Mai 2014 Martinus

                      Kirchliche Powerfrau

                      Buchtipp über die Power-Ordensfrau, die sich in der von Männern dominierten Kirche durchsetzte, um ihr Ziel eines missionsärztlichen Frauenordens zum Wohl medizinisch unterversorgter Frauen in muslimisch geprägten und anderen Ländern.
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                      16. Mai 2014 Martinus II

                        Visionärin vom Ende der Welt

                        Gedanken über eine, die vom Ende der Welt stammte und doch die  ganze Welt veränderte - weil sie "Feuer und Flamme" für ihre Aufgabe war.
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                        16. Mai 2014 Tiroler Tageszeitung

                          Anna Dengel ohne Weichzeichner

                          Willensstärke, Fundraising und Gründung einer Non Profit-Organisation - Anna Dengel zeichnete sich durch moderne Führungsqualitäten aus - ihr Name ist bis heute in den SpenDENGELdern verpackt ;-)
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                          15. Mai 2014 Furche

                            Der Pioniergeist der Anna Dengel

                            Die 'Furche' widmete Anna Dengel am 15. Mai 2014 einen Artikel, der Annas Pioniergeist im sozialen und gesellschaftspolitischen Bereich sowie ihre Willensstärke gegenüber paternalistischen Zügen in der Kirche aufzeigt.
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                            April 2014: Stadt Gottes

                              Ohne Wenn und Aber

                              Im April 2014 brachte die "Stadt Gottes", die Zeitschrift der Steyler Missionare, eine Doppelseite über die mutige und starke Anna Dengel, die gleichzeitig Ordensfrau UND Ärztin sein wollte - und ides auch schaffte.
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